Steuerberater Dr. Thomas Klein

wir beantragen Ihre Überbrückungshilfe

Die Bundesregierung hat im Juni 2020 die Eckpunkte des Bundeswirtschaftsministeriums der „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“, beschlossen. Danach dürfen nur Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer die Überbrückungshilfe in einem zwingend elektronisch geführten Verfahren für ihre Mandanten beantragen.

Wir sind beim Bundeswirtschaftsministerium als Steuerberater aus Moers für ein derartiges Antragsverfahren registriert und daher berechtigt, diesen Antrag für unsere Mandanten zu stellen.

Planen Sie noch heute mit uns Ihren Beratungstermin in unserer Kanzlei in Moers!

Fristende 31.08.2020. Für eine Antragstellung bleiben Ihnen noch:

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was Sie über die Überbrückungshilfe
wissen sollten


  • Die Überbrückungshilfe kann seit dem 08.07.2020 beantragt werden. Sie ist eine freiwillige Zahlung der Bundesregierung (§ 53 Bundeshaushaltsordnung (BHO)). Es besteht kein Rechtsanspruch auf Auszahlung. Die Antragsfrist endet am 31.08.2020.
  • Die Überbrückungshilfe soll Untermehmem, Soloselbständige (51% Haupterwerb), hauptberufliche Vermieter und Angehörige der Freien Berufe unterstützen, die Corona-Krise zu überstehen. Alle Branchen sind antragsberechtigt. Sie kann unabhängig von anderen Förderungen, insbesondere der NRW-Soforthilfe, beantragt werden. Es kommt aber zu einer Anrechnung anderer Zuschussprogramme auf die Corona-Überbrückungshilfe, wenn sich Förderzweck und -zeitraum überschneiden.
  • Voraussetzung ist, dass es in den Monaten April und Mai 2020 im Vergleich zum Vorjahr zu Umsatzausfällen von min. 60 % kam. Besonderheiten gelten für Existenzgründer.
  • Das Überbrückungsgeld ist eine einkommen-, körperschaft- und gewerbesteuerpflichtige Einnahme. Bei der Ermittlung der Steuervorauszahlungen wird sie aber nicht berücksichtigt. Umsatzsteuer fällt nicht an.
  • Die Überbrückungshilfe wird maximal für die Monate Juni, Juli und August 2020 gezahlt. Der Zuschuß beträgt grundsätzlich pro Monat höchstens 3.000,00 € für Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten, 5.000,00 € für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten und 50.000,00 € für Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten. Liegt die Überbrückungshilfe auf Basis der erstattungsfähigen Fixkosten mindestens doppelt so hoch wie der maximale Erstattungsbetrag (3.000,00 € bzw. 5.000,00 €), können zusätzliche Förderungen gewährt werden.
  • Arbeitnehmer werden abhängig von Arbeitszeit gezählt. Inhaber und Gesellschafter-Geschäftsführer gelten nicht als Arbeitnehmer, wenn sie nicht sozialversicherungspflichtig sind. Auszubildende können mitgezählt werden. Stichtag war der 29. Februar 2020.
  • Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil der Fixkosten in Höhe von 80 % der förderfähigen Fixkosten bei > 70 % Umsatzrückgang, 50 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzrückgang ≥ 50 % und ≤ 70 % und 40 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzrückgang ≥ 40 % und <50 % im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.
  • Förderfähig sind so genannte „fixe Kosten“ (Nettopreise) – was betriebswirtschaftlich nicht ganz korrekt ist. Gemeint sind insbesondere Mieten und Mietnebenkosten, Pachten, Finanzierungsleasing, Zinsen, Grundsteuern, KFZ-Steuern, Lizenzgebühren, Versicherungen, Steuerberatungskosten, Personalkosten für Auszubildende, sonstige Personalaufwendungen, zurückgezahlte Provisionen, Beiträge, Telekommunikationskosten und laufende Dienstleistungskosten, die im Förderzeitraum fällig zur Zahlung waren und vor dem 1. März 2020 begründet wurden.
  • Investitionen, Ertragsteuerzahlungen, Tilgungen und private Lebenshaltungskosten sind nicht erstattungsfähig.
  • Die Überbrückungshilfe wird nicht auf das ALG II angerechnet.
  • Die Überbrückungshilfe bezieht sich auf die Monate Juni, Juli und August 2020. Es kann nur ein Antrag gestellt werden. Die Antragsfrist endet am 31.08.2020. Eine rückwirkende Antragstellung für die Monate Juni, Juli und August ist möglich.
  • Die Kosten für die Antragstellung durch einen Steuerberater müssen vom Antragsteller getragen werden, jedoch als Kosten im Rahmen der Überbrückungshilfe grundsätzlich erstattungsfähig. Der Anteil der Erstattung entspricht dem Erstattungssatz der Corona-Überbrückungshilfe im ersten Fördermonat. Die restlichen Kosten sind selbst zu tragen. Der Antragsteller hat in Vorleistung zu gehen. Wird der Antrag Überbrückungshilfe abgelehnt, negativ beschieden oder kommt es zu einer Rückforderung, erhält der Antragsteller keine Erstattung der Kosten für den Steuerberater.
  • Der Antrag muss elektronisch durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigter Buchprüfer auf der Internetseite www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden. Der Antrag muss wahrheitsgemäß gestellt werden. Werden falsche oder unvollständige Angaben gemacht oder werden subventionserhebliche Tatsachen verschwiegen, kann dies ein Strafverfahren wegen Subventionsbetrugs (§ 264 StGB) nach sich ziehen.
  • Das Antragsverfahren gliedert sich in zwei Stufen auf: Im ersten Schritt müssen der Umsatzrückgang und die entstehenden Fixkosten glaubhaft gemacht bzw. prognostiziert werden. Daraufhin wird die Überbrückungshilfe ausgezahlt. Im zweiten Schritt wird überprüft, ob die Annahmen zutrafen. Zuviel ausgezahlte Beträge müssen erstattet werden. Eine nachträgliche Auszahlung erfolgt aber nicht.
  • Nach Ablauf des letzten Fördermonats, spätestens jedoch bis 31.12.2021, muss der Antragsteller über den Steuerberater eine Schlussabrechnung über die von ihm empfangenen Leistungen vorlegen.
  • Stellt sich im Nachhinein heraus, dass der tatsächliche Umsatz höher war als bei Antragstellung erwartet wurde und ist deshalb zu viel Überbrückungshilfe ausgezahlt worden, muss diese zurückgezahlt werden.  Alle Unterlagen und Belege müssen 10 Jahre lang aufbewahrt werden.
  • Wird die Geschäftstätigkeit vor dem 31. August 2020 dauerhaft einstellt, muss die Überbrückungshilfe zurückgezahlt werden.

 


Diese Informationen wurden zugunsten der Lesbarkeit auf wesentlichen Aussagen reduziert und zuletzt am 14.07.2020 aktualisiert. Informieren Sie sich vor Antragstellung immer individuell über Ihren Fall.


Weiterführende Informationen erhalten Sie u. a. hier:

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de


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Melanie Klein, Steuerberatungskanzlei Dr. Klein, Moers

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